Soulgetränkte Bluessongs, treibende Funkgrooves und rockige Gitarrenriffs – Gitarrenkünstler Bernard Allison, Sohn der 1997 verstorbenen Blues-Legende Luther Allison, stellte gestern im Theaterstübchen sein neues Album „In The Mix“ vor.

Bernard Allison sieht es als seine Aufgabe, den Blues am Leben und am Wachsen zu halten. Der „Allison Way of Blues“ hält den traditionellen Blues als Herzstück aufrecht, überrascht jedoch mit frischen Sounds. Bernard Allison zieht das Publikum mit seinen wuchtigen Funk- Nummern, Slowblues Klassikern und seinem ureigenen beachtlichen Talent an der Slidegitarre in den Bann. Die Faszination der Vielfalt entfaltet sich vor allem auf der Bühne. Umso mehr, wenn solch ein ganz individueller Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne von Könnern wie der Bernard Allison Group dargeboten wird.

Bernard Allison führt das Erbe seines Vaters, der Blues-Legende Luther Allison, fort. Im Alter von zehn Jahren begann das jüngste von neun Kindern Gitarre zu spielen. Das erste eigene Instrument schenkte ihm das Oberhaupt der Großfamilie unter der Bedingung, Gitarrenunterricht zu nehmen. Zu seinen Lehrern zählen Johnny Winter und Stevie Ray Vaughan. Nach dem Schulabschluss war Bernard Allison Mitglied in Koko Taylors Blues Machine. 1989 wurde der talentierte Sohn schließlich musikalischer Leiter der Band seines Vaters.

Doch längst ist Bernard Allison aus dem Schatten des großen Luther herausgetreten. Er entwickelte seinen ganz eigenen Sound, seine persönliche rockig funkige Interpretation des Blues.