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Ntjam Rosie spielte Nachholkonzert im Theaterstübchen
Ntjam Rosie spielte Nachholkonzert im Theaterstübchen

Mit ihrem aktuellen Album „Home Cooking“ im Gepäck spielte Ntjam Rosie am Dienstag ihr langersehntes Nachholkonzert im gut besuchten Theaterstübchen. Die gebürtige Kamerunerin überzeugt mit groovigem Sound der Genres Soul, Pop, Jazz und R&B. In ihrem siebten Studioalbum entfernt sich Ntjam Rosie etwas vom Soul und schlägt weltmusikalischere Töne an, inspiriert von den Klängen ihrer afrikanischen Heimat, und markiert damit einen Meilenstein ihrer Karriere.

New Pony spielten im Theaterstübchen
New Pony spielten im Theaterstübchen

Einen Streifzug durch bekannte und teilweise neu interpretierte Songs unternahm das Quintett New Pony am Freitag mit dem Publikum des Theaterstübchens. Ralph Michael Krum (Gesang, Gitarre, Harp), Sandra-Catherine Hieser (Gesang, Akkordeon), Ralf Burhenne (Gitarre, Gesang), Markus Skornitzke (Schlagzeug) und Jeff Stockinger (Bass, Gesang) performten dabei Songs von Bruce Springsteen, Bon Jovi und vielen anderen Größen der Musikgeschichte vergangener Jahrzehnte. Gestartet als Akustik-Quartett, ist die Band, deren Mitglieder aus Hessen und Niedersachsen kommen, seit mehr als 20 Jahren auf den Bühnen in In- und Ausland zuhause.

Joern & The Michaels spielten beim JazzFrühling
Joern & The Michaels spielten beim JazzFrühling

Im Rahmen des 14. Kasseler JazzFrühlings standen am Dienstag Joern and The Michaels auf der Theaterstübchen-Bühne. Spielfreudig und abwechslungsreich führten Michael Haupt (Bass), Jörn Peeck (Schlagzeug) und Michael Linke (Piano) durch den Abend und begeisterten das Publikum mit Titeln von ihren mittlerweile drei erschienenen Alben und ihrer eigens kreierten Musikrichtung Kick Jazz.

Soul 2 Soul und Stolle überzeugen im Theaterstübchen
Soul 2 Soul und Stolle überzeugen im Theaterstübchen

Dass im Theaterstübchen regelmäßig regionale Künstler auf der Bühne stehen, ist nicht zuletzt der engen Verwurzelung unseres nordhessischen Blues- und Jazzclubs in die hiesige ausgeprägte Musikerszene geschuldet. Hier lernt man immer wieder neues musikalisches Kleinod kennen. So ging es am Donnerstag auch mit dem Duo Soul 2 Soul, bestehend aus Michael Margraf und Aris Parwiz, die sich tatkräftige Unterstützung von Kassels Vorzeigegitarristen Thomas „Stolle“ Stolkmann geholt haben, der bei mir immer mit seiner hervorragenden Interpretation des Ray Charles-Klassikers „Georgia On My Mind“ im Kopf und im Gehörgang verweilt. Micha Markgraf und Aris Parwiz überzeugen mit sehr starkem Gesang und vielfältigem instrumentalem Können. Mit einem Fundus harmonischer Songs aus einigen Dekaden begeisterte das Trio das Publikum.

Vanja Sky spielte feinsten Bluesrock im Theaterstübchen
Vanja Sky spielte feinsten Bluesrock im Theaterstübchen

Das Theaterstübchen ist seit Jahren die Adresse Nummer eins der Region, wenn es um guten Blues geht. Hier geben sich Künstler wie Bernard Allison und Samantha Fish die Klinke in die Hand. Am Sonntag begeisterte Bluesgitarristin und Rockröhre Vanja Sky mit einem bereits mehrfach verschobenen Konzert der Superlative.

Die Setlist bestand an diesem Abend aus einer guten Mischung des neuen Werkes „Reborn“ sowie der bereits erschienenen Alben. Songs des Erstlingswerkes „Bad Penny“ von 2018 wurden ebenso gespielt wie einige Titel aus dem 2020er Album „Woman Named Trouble“, mit dessen erstem Track „Rock ‚N‘ Rolla Train“ das Konzert schnell Fahrt aufnahm. Die Künstlerin überzeugte vokal wie auch instrumental auf ganzer Linie. Auch oder gerade wenn sie ihre Gitarre beiseite legte und sie sich von ihrer hervorragenden Band begleiten ließ, kam der vielseitige Gesang der Blueslady voll zur Geltung. Gespielt wurden zwei Sets mit jeweils 45 Minuten feinsten Bluesrock.

Eva Niedermeier begeisterte im Theaterstübchen
Eva Niedermeier begeisterte im Theaterstübchen

Nie standen Melancholie und Glücksgefühl so nah beieinander. Mit sanfter Stimme singt Eva Niedermeier von Liebe und Schmerz, von Verlust und Hoffnung. Die Liedermacherin spielt mit der Sprache, beschreibt mit verspielter Leichtigkeit alltägliche Erlebnisse und entführt im nächsten Song in ungeahnt emotionale Passagen. Am Freitag stand die Sängerin solo mit Gitarre auf der Bühne des Theaterstübchens.

Ray Greene feiert Soul-Party im Theaterstübchen
Ray Greene feiert Soul-Party im Theaterstübchen

International erlangte Ray Greene Bekanntheit als Lead-Sänger bei Carlos Santana und Tower of Power. Neben seinen gesanglichen Talenten überzeugt der Entertainer auch als hervorragender Posaunist. Am Montag feierte er im gut besuchten Theaterstübchen eine Soul-Party.

Wobei er sich auch in anderen Musikrichtungen zuhause fühlt, er verbindet auf dem aktuellen Album „Stay“ Soul mit R&B, Jazz und Pop, sogar Reggae-Elemente hört man heraus. Vokal ist Greene über jeden Zweifel erhaben. Der warme, soulige Klang seiner Stimme sorgt für einige Begeisterung im Publikum. Untermalt wird diese signifikante Präsenz vom fühlbar groovigen Fundament der handverlesenen Band, bestehend aus Jonas Vogelsang (Gitarre), Jhonson Francois (Keyboard), Alex Bernath (Schlagzeug) und eigentlich nicht zuletzt Reggie Washington (Bass), der bereits bei Marcus Miller und Roy Hargrove die Saiten anschlug. Immer wieder geht Greene auf Tuchfühlung, sucht die Nähe zum Publikum. Der Multi-Instrumentalist aus South Carolina versteht es, jedes Konzert zur Party zu machen. Am Ende bleibt nur noch zu sagen: „Let’s do it again!“

Blues Caravan gastierte im Theaterstübchen
Blues Caravan gastierte im Theaterstübchen

Der „Blues Caravan“ ist eine Konzertreihe, die von Initiator Thomas Ruf erstmals 2005 auf die Reise geschickt wurde und seither mit wechselnden Musikern durch die Kulturstätten und Clubs tourt. In der diesjährigen 18. Ausgabe sind Ally Venable, Will Jacobs und Ashley Sherlock mit von der Partie. Begleitet werden die Gitarristin und die zwei Gitarristen von Arne Imig am Bass sowie Schlagzeuger Denis Palatin. Am Donnerstag spielten sie im Theaterstübchen.

„Drei Gitarren, drei Stimmen“ – das heißt beim Blues Caravan drei individuelle Sets sowie ein gemeinsames im Anschluss. Brite Ashley Sherlock eröffnete seinen Part mit hartem Rock, schaltete im Verlauf seiner Bühnenzeit aber einen Gang herunter und überzeugte auch mit den etwas leiseren Tönen. Der aus Chicago stammende Will Jacobs spielte im Anschluss, er brachte den „funkigen Blues“ mit. Viel Applaus entete der Wahlberliner mit seinen hervorragenden Gitarrensoli. Texanerin Ally Venable genoss nicht nur durch ihr pinkes Glitzeroutfit enorme Bühnenpräsenz, denn die 23-jährige Musikerin bringt bereits Erfahrung mit – 2019 ging sie mit Ina Forsman und Katarina Pejak auf Blues-Caravan-Tour. Sie spielte großartige Gitarrensoli, bei denen sich fast jeder Ton im emotionalen Ausdruck der Bluesrockerin manifestierte. Sie war der unbestrittene Publikumsliebling des Abends. „Drei hervorragende Gitarren, drei unverwechselbare Stimmen“ – der nächste Blues Caravan kann kommen.

Pavlov´s Dog spielten im Theaterstübchen
Pavlov´s Dog spielten im Theaterstübchen

Bereits 1972 ist Pavlov´s Dog entstanden. Die Stilrichtung der Band um Mitbegründer David Suhrkamp wird dem Progressive Rock zugeordnet. Außergewöhnlich ist die Instrumentierung, denn bei Pavlov´s Dog verweben sich Gitarrenklänge mit denen von Mellotron und Geige. Am Dienstag überzeugte das Ensemble im Theaterstübchen.

Absolut spielfreudig zündet das Sextett ein Feuerwerk aus zeitlos schönen Songs. Getragen werden die komplexen Klänge von der außergewöhnlicher Falsettstimme des Veterans David Suhrkamp, des letzten verbliebenen Mitglieds der ersten Stunde. Der Rest der Band setzt sich aus im Laufe der Jahre dazugestoßenen Musikern zusammen, darunter die 2008 hinzugekommende Abbie Steiling, die mit ihrem Violinenspiel bei einigen Songs die zweite tragende Säule bildet. Trotzdem harmoniert man musikalisch erstklassig. Die Setlist des ausverkauften Konzertes umfasst 22 begeisternde Nummern, ein emotionaler Höhepunkt dabei kommt mit „Valkyrie“ und „Julia“ ganz am Ende und sorgt noch einmal für Gänsehautmomente. Ein Facebook-Nutzer schreibt im Anschluss „Was für ein Konzert. Das war Magie! Ihr habt mein Herz berührt!“

Guru Guru begeisterten alte und neue Fans im Theaterstübchen
Guru Guru begeisterten alte und neue Fans im Theaterstübchen

Stolze 55 Jahre hat die Band um Schlagzeugvirtuose und Gründungsmitglied Mani Neumeier bereits auf dem Buckel. Nach Corona-Durtstrecke und ausgestiegenem Gitarristen, der kurzerhand durch den ehemaligen Birth Control-Keyboarder Zeus B. Held ersetzt wurde, startet das Quartett nun wieder durch. Am Freitag spielten Guru Guru im Theaterstübchen.

Im Laufe der Jahre mussten sich Guru Guru immer wieder neu erfinden. Die einzige Konstante ist der ehemalige Jazzschlagzeuger Mani Neumeier. Auch das neue Experiment klingt hervorragend, die Band harmoniert und macht einfach Spaß. Das fanden auch die langjährigen und einige neue Fans, die den Alterdurchschnitt um einiges nach unten korrigierten.

Das Delvon Lamarr Organ Trio begeisterte im Theaterstübchen
Das Delvon Lamarr Organ Trio begeisterte im Theaterstübchen

Der Organist Delvon Lamarr beherrscht eine Vielzahl von Instrumenten, autodidaktisch lernte er den Jazz. Spezialisiert hat er sich mit seinem Projekt, dem Delvon Lamarr Organ Trio, auf die sogenannte „Feel-Good-Music“. Dazu gehört Orgel-Jazz im 60er Stil, den Lamarr am Sonntag auf der hauseigenen Hammond B3 des Theaterstübchens zelebrierte. Knackiger Soul und eine gute Prise Blues sind die weiteren Zutaten dieses groovigen Sound-Cocktails.

Delvon Lamarr kann man ohne Umschweife als Virtuose bezeichnen. Was er am Montag der legendären Orgel an Klängen entlockte, ist gelinde gesagt spektakulär. Mit musikalischem Humor und unbändiger Spielfreude zog er die Zuschauer schnell in seinen Bann. Ebenso begeistert hat auch der Mann an der Gitarre, Josh Perdue, der über das Griffbretts seines Instruments tanzte und energiegeladenen Blues bis zur höchsten Perfektion erzeugte. Für den bissigen Soul-Rhythmus saß Ehssan Karimi am Schlagzeug. Karimi, der auch begeisterter Handpan-Spieler ist, begann bereits im Alter von acht Jahren zu trommeln. Das Trio harmonierte erstklassig, das bestätigten auch die begeisterten Zuschauer, die die Soundkunstwerke mit dem einen oder anderen Beifallssturm belohnten. Was für ein schönes Konzert!

One Life spielten im Club Hot Legs
One Life spielten im Club Hot Legs

Die Band One Life spielt bekannte Rocksongs der letzten Jahrzehnte, darunter Stücke von Bryan Adams, Melissa Etheridge, Bon Jovi und vielen anderen. Und auch der eine oder andere Klassiker wie „I put a spell on you“ standen beim gestrigen Auftritt im Club Hot Legs in Kassel auf dem Programm.

One Life sind:

Heiko Böttcher: Gesang, Gitarre

Jessica Davison: Gesang

Peter Ringelberg: Bass

Lukas Fischer: Gitarre

Mike Piper: Keyboard, Gitarre

Jonathan Wentland: Schlagzeug