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The Hamburg Blues Band begeisterte im Theaterstübchen
The Hamburg Blues Band begeisterte im Theaterstübchen

Die Blueswoche im Kasseler Theaterstübchen startete am Sonntag mit einem Konzert der „The Hamburg Blues Band“. Die deutsch-britische Formation präsentierte ihre 40th Anniversary Tour, das heißt 40 Jahre St. Pauli Blues. Das Konzept dahinter: Eine waschechte Bluesbasis mit deutlich rockigen Untertönen. Als letztes verbliebenes Gründungsmitglied stand gleich zu Beginn Sänger und Gitarrist Gert Lange am Mikrofon. Begleitet wurde er von Bassist Reggie Worthy, der bereits bei Ike & Tina Turner gespielt hat, Drummer Eddie Filipp, bekannt von Sweet, Inga Rumpf und der Cem Clempson Band und nicht zuletzt den erst 31 Jahre alten Gitarristen Krissy Matthews, der bereits mit Beth Hart auf der Bühne stand. Letzterer begeisterte immer wieder mit seinen brillanten Soli, die der Ausnahmekünstler mit Energie und viel Körpereinsatz zelebrierte. Auch stimmlich überzeugte der Brite auf ganzer Linie, als er beim Song „Hairdryin Drummer Man“ den Gesangspart übernahm. Großer Jubel ging durch das proppenvolle Theaterstübchen, als nach ungefähr 50 Konzertminuten und acht Songs Colosseum-Urgestein Chris Farlowe auf die Bühne kam. Schon bei seinem ersten Stück „Lonesome Road“ bewies der 83-jährige Sänger, dass er immer noch über eine unglaubliche Stimmkraft verfügt. Die Band begeisterte mit insgesamt 18 Stücken aus Blues, Rock und Rock’n’Roll. Wie vom Theaterstübchen gewohnt, war der Sound wieder erstklassig.

Rockmachine feiert 40-jähriges Jubiläum
Rockmachine feiert 40-jähriges Jubiläum

Zur Jubiläumsfeier lud am Ostersonntag und -montag Kassels dienstälteste Party-Rockband. An zwei Konzerttagen feierten zahlreiche Rockmachine-Fans im komplett ausverkauften Theaterstübchen.

Pussy Riot mit „Riot Days“ im Theaterstübchen
Pussy Riot mit „Riot Days“ im Theaterstübchen

Das russische Protestkunst-Kollektiv Pussy Riot präsentierte am Montag im Kasseler Theaterstübchen ihr Programm „Riot Days“.

Soul2Soul begeisterten im Theaterstübchen
Soul2Soul begeisterten im Theaterstübchen

Soul2Soul begeisterten gestern im Kasseler Theaterstübchen. Großartige Interpretationen, intensive Eigenkompositionen und ein wunderbar abwechslungsreiches Programm zeichnen den Sound des Trios Micha, Aris und Stolle aus. Gastkeyboarder Peter erntete tosenden Beifall nach seiner perfekten Interpretation des John Miles-Klassikers „Music was my first love“.

Florian Künstler im Theaterstübchen
Florian Künstler im Theaterstübchen

Singer-Songwriter Florian Künstler begeisterte am Freitag sein Publikum im komplett ausverkauften Theaterstübchen. Warme Popsongs mit emotionalen Texten sind das Markenzeichen des Sängers aus Lübeck. Mit Songs wie „Kleiner Finger Schwur“ und „Leise“, seiner Debütsingle von 2020, schaffte er besondere Momente und eine großartige Stimmung.

Malia überzeugte im Theaterstübchen
Malia überzeugte im Theaterstübchen

Am Donnerstag überzeugten Malia und ihre Band, bestehend aus Laurent Seriès (Schlagzeug), Alexandre Saada (Piano) und Jean Daniel Botta (Bass) im Kasseler Theaterstübchen.


Moore plays Moore im Theaterstübchen
Moore plays Moore im Theaterstübchen

Jack Moore, Gary Moores Sohn, spielt die Gitarre seines Vaters. Und das so gut, dass man meint, der Meister selbst stünde auf der Bühne. Die Band „Moore plays Moore“ begeisterte am Sonntag mit einem rockigen Streifzug durch Gary Moores Lebenswerk.

3to1 im Theaterstübchen
3to1 im Theaterstübchen

Ein Abend voller Rhythmus, Blues und handgemachter Musik: Das nordhessische Trio 3to1 begeisterte am Dienstag im Theaterstübchen mit einem einzigartigen Mix aus vielen Eigenkompositionen und einigen Klassikern der Blues- und Rock’n’Roll-Geschichte. Die drei Musiker Andreas Goßmann (Gitarre), Michael Dittmar (Gitarre, Gesang, Blues Harp) und Karsten Mueller (Schlagzeug) präsentierten ihren unverwechselbaren Sound, geprägt von selbst gebauten Cigar Box Guitars, Mundharmonika und minimalistischer Percussion.


Schon mit den ersten Klängen war klar: Hier geht es um mehr als nur Musik – es geht um Leidenschaft und die Liebe zum handgemachten Blues. Andreas Goßmann bewies sein virtuoses Können auf den selbst konstruierten Gitarren aus Zigarrenkisten und Öldosen. Mit beeindruckendem Bottleneck-Spiel und energiegeladenen Riffs verlieh er den Songs einen rohen, erdigen und absolut authentischen Klang.


Michael Dittmar, mit rauer Stimme, ausdrucksstarker Blues Harp und ebenso selbst gebauter Gitarre, füllte den Raum mit Emotionen. Seine Texte, oft inspiriert vom eigenen Leben, erzählten Geschichten von guten und schlechten Tagen, von der Lebenseinstellung und - ganz pragmatisch - vom Cigar Box Boogie. Unterstützt wurde das Duo von Karsten Mueller, der mit minimalistischen Drums nicht nur das rhythmische Fundament legte, sondern auch mit präzisen Akzenten den Groove der Songs verstärkte.


Das Repertoire bot eine gelungene Mischung aus eigenen Songs ihrer mittlerweile drei Alben und Stücken bekannter Blues- und Rockgrößen, darunter der Klassiker "Slow Down" von Larry Williams und "Let's Work Together" von Canned Heat. Dabei schaffte es 3to1, den klassischen Sound des Blues mit einer ganz eigenen Note zu versehen. Besonders die ungewöhnlichen Instrumente und das großartige Zusammenspiel der Musiker machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.


Das Publikum im Theaterstübchen zeigte sich begeistert, spendete euphorischen Applaus und ließ sich von der mitreißenden Energie der Band anstecken. 3to1 bewiesen eindrucksvoll, dass der Blues lebt – und in Nordhessen eine ganz eigene Handschrift trägt. Ein Konzert, das nicht nur Blues-Fans, sondern alle Liebhaber handgemachter Musik begeisterte.

Rockhead bei der Wehlheider Kirmes
Rockhead bei der Wehlheider Kirmes

Rockig ging es am letzten Abend der 74. Wehlheider Kirmes in einem von Kassels schönsten Biergarten zu. Rockhead spielten in der Backstube die besten Rockhits der letzten Jahrzehnte und begeisterte hunderte Zuschauer.

CaroKisteKontrabass und La Kejoca überzeugten im Theaterstübchen
CaroKisteKontrabass und La Kejoca überzeugten im Theaterstübchen

Mit dem Start der Konzertsaison 2024/25 stand am Sonntag das Trio CaroKisteKontrabass auf der Theaterstübchen-Bühne. Bereits seit 2009 sind sie bekannt für ihre eingängigen Melodien und intelligenten Texte, die irgendwo zwischen Chanson und Akustik-Pop angesiedelt sind. Als Verstärkung brachten sie kurzerhand das Folk-Trio La Kejoca mit, das auf ganzer Linie überzeugte.

La Kejoca: Die Düsseldorfer nennen ihren Stil Global Folk. So facettenreich die Instrumentierung bei Keno Brandt, Jonas Rölleke Carmen Bangert ist – der Bandname setzt sich übrigens aus den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zusammen – so viele musikalische Bilder hinterließen sie bei den Zuschauern. Da hörte man keltische Melodien, die einen mitnahmen in fantastische Welten, eine Ode an die Natur und neu interpretierte Freiheitslieder. Großartig verwoben sie dreistimmigen Gesang mit den Klängen von Drehleier, Whistle und Geige. Auf ihrem aktuellen Album Libertad, das 2022 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, bringen sie nicht nur musikalisch, sondern auch politisch eine Botschaft zu Gehör.

CaroKisteKontrabass singt über Konsum und das Containern wie bei „Bringst du mir was mit“, über die die ständige Unzufriedenheit („Ich möcht“) oder aber über gute Taten und Hoffnung in „Schmetterlingseffekte“. Wunderschön, manchmal kritisch, aber immer garniert mit Pfiff und einer guten Prise Humor spielten sich Caro Wendel (Gitarre, Ukulele, Gesang), Harald Bernstein (Kontrabass, Bassgitarre) und Axel Garbelmann (Cajon, Mandoline, Banjo, Didgeridoo) in die Herzen der Zuschauer. Der Balanceakt zwischen den leiseren Tönen, den entspannten Chansons und dem wunderbar rhythmischem Genremix, der manchmal folkig, funky oder auch mal als Polka daherkommt, meisterte das Trio mit Bravour. Auch aktuelle Themen wie den Klimawandel verarbeiten die Liedermacher in ihren raffinierten Texten und kleinen Botschaften, sie überraschen auch immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Was eben noch zuckersüß klingt, kann schnell in eine zarte Melancholie übergehen oder höchst poetische Züge annehmen.

MusiSHEans zünden Klangfeuerwerk im Theaterstübchen
MusiSHEans zünden Klangfeuerwerk im Theaterstübchen

Vier professionelle Gitarristinnen spielten am Dienstag im Rahmen der diesjährigen MusiSHEans-Tour im Theaterstübchen. Die Vision des Projektes: Eine Welt, in der Musikschaffende unabhängig von ihrem Geschlecht Aufmerksamkeit erfahren. Interessant ist das Konzept auch gerade deshalb, weil die Stile der Musikerinnen im krassen Gegensatz zueinander stehen und jede von ihnen ihre eigene kleine Geschichte auf die Bühne bringt.

Den Anfang machte Judith Beckedorf, die das Projekt gemeinsam mit Karlijn Langendijk aus der Wiege gehoben hat. In perfekter Singer/Songwriter-Manier entführte sie die Zuschauer zu wunderschön-verträumten Gitarrenklängen und sanftem Gesang in ihr Paradies (Paradise). Im Gegensatz dazu nahm ihr Stück „Run“ schnell ein euphorisches Tempo auf. Den Song „It’s Raining Men“ von den Weather Girls interpretierte sie instrumental in eindrucksvollem Fingerstyle. Ihr Mantra „Schau dich um und genieße das Privileg“ müsse sie sich im Theaterstübchen nicht sagen, erzählte sie, so willkommen fühlte sie sich hier. Das Stück Morning Sky, den die Multi-Instrumentalistin, die neben der Gitarre auch Mandoline und Banjo beherrscht, vor 15 Jahren geschrieben hatte, entführte einmal mehr klangvoll und entspannt in muskalische Traumwelten.

Karlijn Langendijk begann im Alter von 13 Jahren Gitarre zu spielen. Instrumental und in perfektem Fingerstyle erzählte die gebürtige Niederländerin von ihrer Zerrissenheit auf dem Weg in die neue Wahlheimat Karlsruhe. Ihr Song „Miramare“ tauschte den Alltag mit dem entspannten Blick auf Sonne und Meer. Geschrieben hatte sie ihn während eines Italienurlaubs. Als einziges Coverstück interpretierte sie den Withers-Song „Just the Two of Us“ absolut überzeugend.

Zu den orientalischen Klängen der Oud drückt Avin Ahmadi ihre Gedanken und Erfahrungen aus. Sie singt von Liebe und Schmerz und lädt die Zuhörer auf eine musikalische Reise in ferne Regionen ein. Höchst emotional waren dabei die Klangerfahrungen ihrer Kompositionen, die ebenso unvergleichlich authentisch von der Künstlerin vorgetragen wurden. Stücke wie „Dopelk“, die die Iranerin in persischer Sprache verfasst, öffneten dabei einen kurzen Blick auf tiefste Gefühle.

Im Gegensatz dazu überzeugte Annika Teubner mit schnellen Wechsel perkussiver Elemente und Tapping. Auch nutzt sie Open Tuning, das vom Standard abweichende Stimmen der Gitarre. Ihre Hände tanzten mit geradezu vor den Augen verschwimmender Geschwindigkeit über Griffbrett und Korpus ihres Instruments. Ein Eindrucksvolles Klangerlebnis bot dabei ihre Komposition „Fire Ants On Mars“ oder auch eine Interpretation des Metallica-Stücks „Master of Puppets“.

Danny Bryant Bigband begeisterte im Theaterstübchen
Danny Bryant Bigband begeisterte im Theaterstübchen

Am vergangenen Sonntagabend verwandelte sich das Kasseler Theaterstübchen in eine Hochburg des Blues. Danny Bryants Bigband lieferte eine Performance, die sowohl kraftvoll als auch intim war.

Von den ersten Takten an war das Publikum gefesselt von der Energie und Musikalität der Band. Bryants virtuoses Gitarrenspiel stand im Mittelpunkt des Abends, seine Soli erhoben sich über das reichhaltige Klanggewebe, das von der Bigband erzeugt wurde. Das Zusammenspiel zwischen Bläsersektion, Rhythmusgruppe und Gitarre war einfach atemberaubend.

Die Setlist war eine Mischung aus klassischen Blues-Nummern und neuerem Material. Zu den Höhepunkten gehörten das kraftvolle „Tired of Trying“, der bluesige Schwung von „Rescue Me“ und die ergreifende Ballade „As the Years Go Passing By“. Bryants Gesang war rau und emotional, perfekt passend zur Musik.

Die Atmosphäre im Theaterstübchen war elektrisierend. Das Publikum war sichtlich begeistert von der Performance und reagierte mit begeistertem Applaus und Jubel. Es war ein Abend voller purer musikalischer Freude und ein Beweis für die anhaltende Kraft des Blues.

Setlist:

Tired of TryingRescue meAs the years go passing byOn the rocksRazor sharpNine livesPainkillerPrisoner of the bluesGirl from the north countryHomeworkRiseTill the bottle runs dryUnchainedScarlett streetLooking good