2011 haben sie die Charts mit ihrem Hit „Still“ gestürmt und sind seitdem einem größeren Publikum bekannt geworden. Am Mittwoch spielten sie mit neuem Sänger im Kulturzelt Wolfhagen ihren Festivalauftakt 2014.

Im März waren die Jungs aus der Eifel in den Schlagzeilen, weil die komplette Tour abgesagt werden musste. Der damalige Sänger Nicholas Müller entschied sich krankheitsbedingt dafür, die Band zu verlassen. Nun sind sie mit ihrem neuen Sänger Sven Lauer wieder am Start. Dieser war zu Beginn des Konzerts sichtlich nervös, aber es war ja auch seine Premiere. Mit zitternder Hand spielte er seine Gitarre und wirkte dabei so herrlich menschlich.
Niemand kann einen Sänger, der zwölf Jahre zum festen Inventar gehörte, einfach so ersetzen. Dazu sind die alten Songs zu sehr mit Nicholas Müller verwurzelt. Dennoch haben Jupiter Jones mit Sven Lauer einen würdigen Nachfolger gefunden. Er bringt frischen Wind in die Band und verleiht alten und neuen Songs seine persönliche Note und die passt perfekt zum Jupiter Jones-Sound.
Gestern startete das Ensemble, das sich nach dem ersten Detektiv aus „Die drei ???“ in der englischsprachigen Ausgabe benannt hat, mit den Hits „496 Millionen“, „Kopf hoch und Arsch in den Sattel“ und „Das Jahr in dem ich schlief“. Mit eindrucksvoller Bühnenaktivität und sichtlichem Spaß rockten die Jungs was das Zeug hält. Instrumental und stimmlich auf den Punkt gebracht ging es weiter mit Songs wie „Komm bloß nicht nach Bad Bentheim“, „Wir sind ja schließlich nicht Metallica“ und ihrer Hymne „Auf das Leben“. Selbstverständlich durfte auch ihr Hit „Still“ nicht fehlen. Das Publikum war begeistert und nahm den neuen Sänger mit offenen Armen auf. Sascha Eigner (Gitarre), Andreas Becker (Bass), Marco Hontheim (Schlagzeug) und Sven Lauer (Gesang) spielten eine Zugabe mit drei Songs. Nach einem viel zu schnell vergehenden Konzert stürzten sich die sympathischen Jungs ins Fangetümmel und waren für Fragen und Fotos zu haben.

Support bekamen Jupiter Jones von Monoshoque aus Trier.