Büttenreden, Tanzshows und Gesangseinlagen: Die Pääreschwänze eröffneten am Samstag im Hermann-Schafft-Haus mit viel Spaß und guter Stimmung die närrische Saison.

Helau und Alaaf! Das närrische Treiben für die kommende Saison nahm gestern im Saal des Hermann-Schafft-Hauses seinen Anfang. Karnevalistischer Tanz stand bei dem straffen Programm, durch das Präsident Leif Honisch führte, an erster Stelle. In blau-weißen Uniformen schwang die Pääreschwänze-Jugend das Tanzbein. Auf die Jüngsten ist man besonders stolz, denn Nachwuchsarbeit wird hier groß geschrieben.
„Fullefischer“ Marcus Leitschuh brachte das Publikum mit seinen Reden über brandaktuelle Themen, wie der Documenta in Athen, zum Schmunzeln und „die Meistersänger“ tönten auf typische Kasseläner Art, wie sollte es anders sein, über Ahle Wurscht und ’n Schoppen. Die Stimmung der Gäste war schnell auf dem Höhepunkt, im Publikum wurde getanzt und mitgesungen. Nach der zünftigen Ordensverleihung für zahlreiche Ehrengäste wurde das Prinzenpaar Andreas I. und Susi auf der Bühne begrüßt. In aufwendigen Gewändern statteten sie dem Fest einen kurzen Ehrenbesuch ab. Dafür gab es selbstverständlich auch für sie eine förmliche Ordensverleihung und ein „dreifaches Helau und Alaaf“.
Auch in Kassel wird Karneval nicht erst am Rosenmontag gefeiert. Dieser kulturelle Höhepunkt wird von den Pääreschwänzen als Traditionsverein in jedem Jahr fortgesetzt. „Dass man in Kassel einen abwechslungsreichen Saalkarneval feiert, beweisen unsere Aktiven“, erklärt Leif Honisch.

Die Pääreschwänze gibt es bereits seit 1949. Sie wurden von einigen Sängern aus Rothenditmold als erste reine Karnevalsgesellschaft in Kassel gegründet.