Ohrenfeindt – Das ist Rock’n’Roll mit Partygarantie. Das Trio trat am vergangenen Samstag im Kasseler Szenelokal Fiasko auf.

Vollgasrock aus St. Pauli – der Bandslogan war am Samstagabend im Kasseler Fiasko Programm. Es wurde gerockt was das Zeug hält. Nachdem das Publikum von 21 Octayne ordentlich aufgeheizt wurde, kamen auch schon nach kurzer Umbauphase die Jungs von Ohrenfeindt auf die Bühne. Chris Laut, Sänger, Bassist und gleichzeitig Aushängeschild des Hamburger Trios, legt sofort mit brachialem Gesang und „Auf die Fresse ist umsonst“ los. Das Publikum im ausverkauften Fiasko lässt sich nicht zweimal bitten, sondern singt und feiert die Helden des Abends. Rockig und laut geht es weiter mit „N Job in ’ner Bank“, gefolgt von „Mit Vollgas und Blaulicht“. Schlagzeuger Andreas Rohde hämmert Grimassen schneidend in die Drums. Gitarrist Thorsten Mewes überzeugt mit auf den Punkt gebrachten Riffs, auch wenn die Bühnenpräsenz von Chris Laut nahezu unereichbar ist. Auch im weiteren Konzertverlauf wird viel Rock’n’Roll zelebriert. Es folgen „Rock’n’Roll Show“, „Rock’n’Roll Sexgöttin“ „Schwarz auf Weiß“, „Durch die Nacht“ und „Rock’n’Roll Sexgott“, um nur einige weitere Titel zu nennen. Die Songs kommen Schlag auf Schlag, wobei die Jungs in ihrem Set auf eine gute und ausgewogene Mischung aus rockig schnellen und langsameren Stücken achten.

Noch ein paar Worte zur Vorband: 21 Octayne spielen melodischen Rock, teils mit Metalelementen. Dass hier vier Profis am Werk sind, merkt man ab der ersten Minute. Marco, Andrew, Hagen und Alex haben vor Gründung von 21 Octayne bereits Erfahrungen bei Album-Produktionen und internationalen Tourneen gesammelt. Bald veröffentlichen sie ihr Album „Into the Open“.