Im Rahmen der Blueswoche des Theaterstübchens standen am Dienstag zwei Nachwuchskünstler auf der Bühne. Laurence Jones hatten viele der Besucher im proppenvollen Konzertraum noch in guter Erinnerung: Anfang 2014 war dieser bereits mit Albert Castiglia und Christina Skjolberg im Stübchen, damals innerhalb der Blues Caravan. Auch Samantha Fish gelang es unter anderem durch ihre Teilnahme an der Blues Caravan 2011 und 2012 nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa Fuß zu fassen.

Nach dem Debutalbum Thunder In The Sky (2012) ist es kein Wunder, dass der 23-jährige Laurence Jones vom Classic Rock Magazin als „the head boy of the new breed“ betitelt wurde. Nicht erst seit dem aktuellen und dritten Werk „What’s It Gonna Be“ gilt er als Hoffnungsträger der New Wave des britischen Blues. Mit seinem Powertrio hat Laurence bereits Shows für Ikonen wie Pat Travers und Buddy Whittington eröffnet, spielte auf diversen Festivals und konnte durch seine energiegeladenen Shows auch das europäische Festland erobern. Anfang 2014 veröffentlichte er pünktlich zu seiner Tour mit dem Blues Caravan sein Album Temptation bei Ruf Records und gewann zudem einen British Blues Award in der Kategorie „Young Artist Of The Year“.

Messerscharfe Soli, absolut hingebungsvolle Bühnenaktion und authentische Darbietungen – man nimmt dem jungen Mann aus Stratford Upon Avon alles ab, auch wenn er lautstark und schmerzverzerrt „have you ever loved a woman“ sinniert.

Samantha Fish veröffentlichte ihr erstes Album im Frühjahr 2011 bei Ruf Records. Runaway wurde von Mike Zito produziert und gipfelte darin, dass Samantha den Blues Music Award 2012 in der Kategorie „Best New Artist Debut“ gewann. Mit den Blues Caravans 2011 und 2012 veröffentlichte sie jeweils eine CD bzw. ein CD/DVD-Set. 2013 folgte ihr zweites Soloalbum „Black Wind Howlin“, ebenso produziert von Mike Zito. Gerade hat sie ihr neues, von Produzentenlegende Luther Dickinson produziertes, Album „Wild Heart“ veröffentlicht, welches von vielen Kritikern bereits begeistert aufgenommen wurde.

Mit facettenreichem Gitarrenspiel begeistert die 26-Jährige aus Kansas City. Sehr amerikanisch kommmt sie daher, ihre Songs streifen durch Rock, Blues und besitzen manchmal sogar einen Anteil Country. Ihre herausragende und kraftvolle Stimme überzeugt auf ganzer Linie.