2012 und 2013 konnte Tom Lüneburger 10.000 Konzertbesucher verzeichnen. Er war Gast bei Silbermond und sang zusammen mit Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß das Duett „We Are One“. Pünktlich zur Veröffentlichung seines neuen Albums „Head Orchestra“ geht er auf Tour. Diesmal allerdings nicht alleine, sondern zum ersten Mal mit Band.

Kassel. Bevor Lüneburger die Bühne betritt, sorgt Solomusiker Siôn Russell Jones, ein Nachwuchstalent aus Cardiff in Wales, für ein akustisches Warm-Up. Er begeistert mit Rock bis Bluegrass, einer klaren, eingängigen Stimme und kraftvollem Gitarrenspiel.
Lüneburger und Band spielen im Anschluss eine Mischung aus älteren Songs sowie Stücken vom aktuellen Album wie „Stop And Turn Around“, „Losing You“ und „Lost At Sea“. Schon die Titel verheißen das, worum es in den Songs geht. Lüneburger singt mit schmerzverzerrtem Geicht von der Auseinandersetzung mit Angst und Verlust. Auch in kompletter Bandzusammenstellung lässt „Berlins schönste traurige Stimme“ das Publikum daran teilhaben. Für viele ist es nicht das erste Konzert des Barden. Lüneburger erzählt Geschichten, die zum weinen sind – oder auch zum Lachen – wie ein Wechselbad der Gefühle. Ein begeistertes Publikum bleibt. Tosender Applaus.